Starke Ergebnisse bei Senioren-DM in Baunatal
  14.09.2021 •     Kreis Hofgeismar , Presse


Reitz holt Bronze, Plaum läuft auf Rang fünf

Baunatal Bronze für Tim Reitz (SV Espenau), Platz fünf durch Jürgen Plaum (TSG Hofgeismar) und Rang neun für Petra Simshäuser (VfL Wolfhagen) waren die hervorragende Ausbeute der Leichtathleten der LG Reinhardswald bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Baunatal.

Tim Reitz erreichte alle Ziele, die er sich im Vorfeld der Meisterschaft gesetzt hatte. Er verteidigte die 2019 gewonnen Bronzemedaille und blieb in 17,99 Sekunden erstmals als Senior unter 18 Sekunden. „Die Zeit habe ich erst bei der Übergabe der Urkunde bei der Siegerehrung erfahren und war nach dem nicht optimalen Lauf positiv überrascht“, sagte Reitz.

Im Rennverlauf war Reitz sogar dichter am zweitplatzierten Valentin Wimmer dran, als das nach dem Meldeergebnis zu erwarten gewesen war. Reitz hatte mit 18,13 Sekunden gemeldet, für Wimmer standen 17,33 Sekunden in der Liste. Am Wettkampftag gelang Reitz aber die erhoffte Steigerung und so fehlten am Ende nur 16 Hundertstelsekunden zu Silber. „Leider habe ich drei, vier Mal eine Hürde touchiert und das hat wichtige Hundertstel, wenn nicht sogar Zehntel gekostet“, trauerte Reitz ein wenig der verpassten Chance auf Silber nach. „Mit der 17 vor dem Komma bin ich aber natürlich hochzufrieden und motiviert, meine Sprintfähigkeit weiter auszubauen. Vielleicht bekomme ich es dann zukünftig auch wieder hin, einen Dreierrhythmus zwischen den Hürden zu laufen. Dann wären deutliche Steigerungen möglich“, blickte Reitz voraus. Im Oktober sollen im Trainingslager auf Lanzarote die ersten Grundlagen für die neue Saison gelegt werden.

Um einen Rang gegenüber der Senioren-DM 2019 in Leinefelde verbesserte sich Jürgen Plaum als Fünfter im 800-Meter-Lauf der Senioren M65. Mit 2:50,37 Minuten blieb er etwas hinter seiner Saisonbestmarke zurück, zeigte aber ein starke Leistung. Nach einer verbummelten ersten Runde in 86 Sekunden ging auf der zweiten Runde richtig die Post ab. Auch Plaum schaffte noch einen sogenannten „negative split“ mit einer schnelleren zweiten Runde. „Zum Schluss konnte ich nicht mehr aufschließen. Hier merkte man, dass ich nur im Wald trainieren. Ohne Tempoläufe auf der Bahn fehlte mir hintenraus noch die Kraft. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Plaum nach dem Rennen.

Petra Simshäuser kam im Speerwurf der W55 mit 17,97 Metern bis auf wenige Zentimeter an ihre Qualifikationsweite von 18,06 Metern heran und wurde Neunte.