Hessentitel für Alice Ekenberger im Kugelstoß
  18.01.2022 •     Kreis Hofgeismar , Presse


4x200-Meter-Staffel der weiblichen Jugend U18 gewinnt Bronze

Frankfurt Der Kugelstoß war die Paradedisziplin der Leichtathleten der LG Reinhardswald bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt. Alice Ekenberger (VfL Wolfhagen) sicherte sich nach einem spannenden Kampf den Meisterwimpel in der weiblichen Jugend U18. Überraschungsbronze gab es für die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen Jugend U18 mit Irina Uliyanova, Jule Mrochen, Charlotte Lefebvre (alle TSG Hofgeismar) und Jolina Marie Schmidt (VfL Wolfhagen).

Drei Jahre musste sie warten, doch jetzt gelang Alice Ekenberger (VfL Wolfhagen) bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt endlich wieder der Sprung aufs oberste Treppchen. Im Kugelstoß der weiblichen Jugend U18 gewann sie mit 11,81 Metern die Goldmedaille. Zuletzt hatte Ekenberger 2018 als 13-Jährige im Blockmehrkampf Wurf den Meisterwimpel nach Wolfhagen geholt. In den folgenden Jahren zählte sie immer zur hessischen Spitze, holte etliche Silber- und Bronzemedaillen, doch der letzte Zentimeter zum Gold fehlte. Im Sportzentrum Frankfurt-Kalbach lief jetzt alles perfekt. Im zweiten Versuch setzte sie mit 11,81 Metern eine Marke, an der sich die Konkurrenz bis zum Schluss die Zähne ausbiss. Ihre schärfste Konkurrentin, Alexandra Scharf, kam ihr im dritten Durchgang mit 11,63 Metern noch gefährlich nahe, aber am Ende durfte Ekenberger jubeln. „Wir hatten auf eine 12-Meter-Weite gehofft, freuen uns aber natürlich riesig über den Titel“, sagte Trainerin Ulrike Kleinschmidt (VfL Wolfhagen).

Ihre Vielseitigkeit stellte Ekenberger auch auf Rang zehn im 60-Meter-Hürdensprint in 10,10 Sekunden unter Beweis.

Weiterhin holte sie zusammen mit Linea Zilke (VfL Wolfhagen), Jessica Grimm (TSG Hofgeismar) und Larissa Malkomes (SV Trendelburg) in der 4x200-Meter-Staffel der Frauenklassen den achten Rang.

Überraschend auf den Bronzerang kam die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen Jugend U18. Jule Mrochen und die drei noch der U16 angehörenden Irina Uliyanova, Charlotte Lefebvre und Jolina Marie Schmidt sprinteten als jüngstes Team im Feld 1:56,32 Minuten und hielten den TV Assenheim (1:56,77 Minuten) knapp auf Distanz.

Einen enormen Leistungssprung hatte Larissa Malkomes über 400 Meter zu verzeichnen. Im Vorjahr mit 62,25 Sekunden in den Bestenlisten notiert pulverisierte die 18-Jährige Langsprinterin ihre persönliche Bestmarke und lief mit 60,60 Sekunden in der Frauenklasse auf den fünften Rang. Für die Titelkämpfe der U20 am kommenden Wochen ist sie damit eine Medaillenkandidatin. Im 200-Meter-Sprint unterbot sie auf den engen Kurven der Hallenbahn in 26,80 Sekunden ebenfalls ihre Freiluftbestmarke.

Ein starkes Debüt auf der schweren 400-Meter-Strecke gab Irina Uliyanova in 67,35 Sekunden auf Rang sechs der weiblichen Jugend U18.

Deutlich verbessert zeigte sich Sprintass Luca Scaffidi (TSG Hofgeismar) in der männlichen Jugend U18. Schon im Vorlauf steigerte er seine 60-Meter-Bestzeit um zwei Zehntelsekunden auf 7,52 Sekunden. Diese Zeit bestätigte er im Finale und wurde Siebter.

Nach zwei ungültigen Sprüngen rettete sich Vanessa Schwedes (SV Espenau) mit 4,79Metern im dritten Versuch in das Finale der besten Acht im Weitsprung der Frauen.Hier steigerte sie sich noch auf 4,90 Meter und wurde Achte.

Sprinterin Linea Zilke verpasste auf Rang 16 das B-Finale im 60-Meter-Sprint der weiblichen Jugend U18 bei Zeitgleichheit in 8,56 Sekunden erst nach Auswertung der 1/1000 Sekunden.

Im 200-Meter-Lauf kam sie in 28,22 Sekunden dicht an ihre persönliche Bestzeit heran und wurde Zehnte.