Klinge und Pleßmann werden Favoritenrolle gerecht
  14.06.2022 •     Kreis Hofgeismar , Presse


Obersuhl Favoritensiege von Linus Klinge (MTV Vernwahlshausen) und Finn Pleßmann (LGR/TSG Hofgeismar) waren die Highlights aus Sicht des Kreises Hofgeismar bei den Nordhessischen Meisterschaften der Altersklasse U14 in Obersuhl.

Dass Klinge das 800-Meter-Rennen der männlichen Jugend M13 gewinnen würde, war schon im Vorfeld der Meisterschaft klar. Die Frage war nur, wie deutlich der Erfolg ausfallen würde. Klinge schonte sich bei Temperaturen nahe der 30 Grad keinesfalls und drückte vom Startschuss weg aufs Tempo. Im Alleingang erzielte er in 2:26,54 Minuten wieder eine starke Zeit und hatte 17 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Lokalmatador Felix Viehbach. Bei den Hessischen Jugendmeisterschaften starte Klinge in die Altersklasse M14 hoch und hofft auf stärkere Mitläufer, die ihn zu einer neuen Bestzeit ziehen können.

Auch Finn Pleßmann ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seinen Siegambitionen aufkommen. Schon im Vorlauf erzielte er in persönlich besten 10,82 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmer. Diese Topleistung bestätigte er im Finale und holte ungefährdet seinen zweiten Nordhessischen Meistertitel nach dem Mehrkampferfolg im Mai in Hofgeismar.

Im Weitsprung musste er sich in einem hochspannenden Wettkampf mit mehrfach wechselnder Führung im letzten Versuch Johnny Schley (Bad Sooden-Allendorf) mit 4,18 Metern und einem Zentimeter Rückstand geschlagen geben.

Die 4x75-Meter-Staffel der LGR mit Pleßmann, Tim Ole Lück (SV Espenau), Anton Baumann (TSG Hofgeismar) und Kian Zilke (VfL Wolfhagen) holte ebenfalls die Vizemeisterschaft.

In der weiblichen Jugend W13 unterstrich Mehrkampfmeisterin Milena Greiner (SV Espenau) ihre Vielseitigkeit mit vier Platzierungen in den Endkämpfen der besten Acht. Ihr bestes Ergebnis hatte sie im 60-Meter-Hürdensprint wo sie in 11,12 Sekunden Bronze nur um zwei Hundertstelsekunden verpasste.

Im Hochsprung der weiblichen Jugend W12 überraschte Lea Stoyhe (TSV Hombressen) mit 1,30 Metern auf Rang fünf. Den gleichen Rang belegte Tim Ole Lück im Weitsprung der M12 mit 3,83 Metern.